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Wir bauen uns mal eine theoretische 6kwh Musteranlage

Die einfachen Balkonanlagen (zuerst die 230 Volt Einphasengeräte) sind eigentlich Augenwischerei, weil es hinten und vorne nicht reicht. Ein Freund von mir wohnt in idealer Lage an einem Südhang und hat sich eine 6kwh PV Anlage mit einem 6kwh Speicher bauen lassen, wohlwissend, daß er damit kein Millionär wird.

Aber seine Klimaanlage im Wohnzimmer benötigt (nur) 1 KW pro Stunde. Und wenn der Speicher/Akku voll ist, muß er fast den ganzen Tag keine Leistung vom lokalen Versorger zukaufen. Tagsüber kommt die Leistug vom Dach und Abends aus dem Speicher. Abends läuft die Klimaanlage immer noch 4 bis 5 Stunden aus dem eigenen Speicher. Erst wenn der Akku vollständig leer ist, muß wieder Leistung zugekauft werden. Und diese PV-Anlage läuft auf allen 3 Phasen - also mit Drehstrom.
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Bei uns hängen PV-Panels an MWRs (MicroWechselRichter)

Aus Preisgründen und wegen der (theoretischen) Ausfallsicherheit basiert unser Konzept auf den MWRs der Balkonanlagen. Dort ist für jedes einzelne Panel eine MPP- Komponente vorhanden. Diese MPP-Elektronik erkennt, wieviel Leistung dieses Panel gerade liefern könnte. Dann folgt der erste interne MWR-Knotenpunkt in jedem MWR, der die abrufbare Leistung aller 2 oder 4 MPPs in diesem MWR aufsummiert und dem eigentlichen Wechselrichter zuführt.

Ohne Speichereinheit hat der jetzt folgende eigentliche Wechselrichter die Aufgabe, aus der im internen Knotenpunkt aufsummierten Gleichspannung die 230 Volt Wechselspannug unseres Hausnetzes zu erzeugen.

Hierbei muß diese Komponente prüfen, ob vom Versorger die 230 Volt überhaupt anliegen und der Wechselrichter muß seinen Taktgeber (den 50Hz Sinusgenerator) auf diese 230 Volt synchronisieren. Außerdem muß er eine um wenige Volt höhere Spannung erzeugen, damit die aus der Sonnenenergie gewandelte Leistung in Richtung Hausnetz abfleßt.
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Hier haben wir bereits 3 elektronische Baugruppen, die alle ihren Wirkungsgrad mitbringen und der ist garantiert kleiner als 100%.
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Wieviele "Balkonkraftwerke" brauche ich für 6 kwh

Die aktuellen Panels (Juni 2026) bei den Balkonkraftwerke sind inzwischen mit 500 Watt spezifiziert. Hatten die technologisch älteren Panels noch 380 Watt drauf stehen, lieferten aber weniger als 350 Watt, sind die gebeutelten Chinesen inzwischen glaubwürdig bei echten 500 Watt angekommen. 2 Panelen könnten also 1000 Watt liefern. Davon dürfen die MWRs (per Gesetz) aber nur insgessamt 800 Watt ins lokale Hausnetz einspeisen. Es macht also Sinn, sich auf diese preiswerten Balkonkraftwerke mit insgesamt 12 x 500 Watt Panels zu konzentrieren. Daß die einzelnen MWRs aus Sicherheitsgründen ihre 800 Watt Maximalleistung nie gleichzeitig ins 230V Hausnetz einspeisen dürfen, kommt später noch mit einer Erklärung.
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Wird in das Konzept ein Speicher integriert, wirds kompliziert.

Jetzt würde (in unserem Einphasen-Gedanken-Modell) ein 230V Pool-Modul benötigt, um alle 6 oder mehr MWRs zu einer neuen kumulierten "Pool-Quelle"  zusammenzufassen. Dieses künstliche 230 Volt Pool-Modul liefert an den 6 oder mehr 230V Steckdosen eine 230 Volt Referenz-Spannung, damit die MWRs überhaupt starten und ihre 230V Ausgänge auf eine gemeinsame Phasenlage synchronisieren.

Das nächste Modul in der Reihe ist der Laderegler, der alle verfügbare (angelieferte) Leistung aus dem 230V Pool (je nach Speicher) in eine 24V oder 48V Ladespanung wandelt und kontrolliert zum Speicher leitet und alternativ die erlaubte überschüssige Leistung weiter ins Hausnez einspeist.
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Betrachten wir eine 3-Phasen Musterkofiguration

Die obige 1-Phasen Konzeption ist nur selten sinnvoll, weil bei uns zum Beispiel die Ceranplatte mit 6 Kochfeldern an Drehstrom angeschlosssen werden muß. Auch unser Warmwasser-Boiler unter der Küche wird mit allen 3 Phasen des Drehstromnetzes betríeben. Auch das zukünftige PKW-Lade-Terminal hat einen Drehstromanschluß.

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